Immobilienblase? Ja, Nein oder Jein

In letzter Zeit geistert die Angst vor einer „Immobilienblase“ durch die Medien.

Aber Vorsicht: Allgemeinaussagen treffen selten die Wahrheit.

Zuletzt warnte sogar die Deutsche Bundesbank vor einer Überhitzung am Immobilienmarkt, Zitat: „Beim Blick auf die Entwicklung der Immobilienpreise in den Städten würden zunehmend die Alarmglocken läuten, sagte Andreas Dombret (im Bundesbankvorstand für die Bankenaufsicht zuständig). Insbesondere in Großstädten seien zu einem guten Teil Übertreibungen zu erkennen. „In den 127 Städten des Indikators der Bundesbank sind die Preise seit 2010 um fast 50 Prozent gestiegen; in den sieben Großstädten waren es gar mehr als 60 Prozent“, warnte der Notenbanker.“

Im Klartext: Vor allem in den Ballungsräumen wie z.B. Suttgart sind die Kaufpreise in den letzten Jahren ganz erheblich gestiegen, und haben sich damit komplett von den Lohn- und Einkommenssteigerungen verabschiedet. Eine ungesunde Entwicklung, die durchaus auf eine Immobilienblase hindeutet. Gefährlich wird es dann, wenn Zinsen steigen, die Wirtschaft lahmt und sich Hochpreiskäufer wieder von ihren Immobilien trennen wollen oder müssen.

Anders sieht die Entwicklung im ländlichen Raum wie z.B. im Zabergäu aus. Auch hier gibt es deutliche Steigerungen, die aber bisher noch im vernünftigen Rahmen liegen. Es bleibt zu hoffen, dass sich der Markt nicht weiter überhitzt, und der Immobilienkauf weiterhin als solide Form der Kapitalanlage und Alterssicherung behauptet.

 

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